Osnabrücker Bürgerhaushalt als Studienobjekt

Osnabrücker Bürgerhaushalt als Studienobjekt

Literaturtipp |  Redaktion |  18.10.2013
Osnabrücker Bürgerhaushalt als Studienobjekt

Bereits zum zweiten Mal konnten sich die Bürgerinnen und Bürger Osnabrücks mit Vorschlägen, Kommentaren und Bewertungen in die diesjährige Haushaltsplanung ihrer Stadt einbringen. Nach der Beteiligungsphase, die bis zum 9. Juni ging, diskutieren nun die Fachausschüsse über die Vorschläge mit den meisten Bewertungen. Gegen Ende 2013 wird dann der Stadtrat entscheiden, welche Vorschläge in den Haushalt 2014 tatsächlich eingearbeitet werden.

Während sich der zweite Osnabrücker Bürgerhaushalt somit noch in der Beratung befindet, ist dessen erste Auflage mittlerweile in der Wissenschaft angekommen. In einem Recherchepapier befasst sich die Potsdamer Studentin Katja Fitschen näher mit diesem Bürgerhaushalt. Dabei analysiert sie den Bürgerhaushalt 2012 als Beispiel für ein Reformprojekt. In ihrer Analyse ordnet Fitschen zunächst den Osnabrücker Bürgerhaushalt begrifflich als eine Form von E-Partizipation in den Kontext von E-Government ein. Anhand dieser Verortung werden dann Aspekte wie Gestaltungspotential, organisatorischer Wandel oder Raum- und Zeitunabhängigkeit von E-Partizipation und E-Government genauer reflektiert.

Als Fazit wird unter anderem festgestellt, dass für derartige Beteiligungsprojekte, welche Transparenz, Bürgernähe sowie Ort- und Zeitunabhängigkeit erzeugen, besonders die elektronische Komponente der Partizipation von großer Bedeutung ist.

Das zehnseitige Recherchepapier Bürgerhaushalte als eine Form von E-Partizipation

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