Ganzjährige Bürgerhaushalte sind die schlechteren Verfahren.

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Contra-Argument | Gast | 29.01.2018

Die PolitikerInnen brauchen ein Show-Bühne!
Eine medial relevante Aufmerksamkeit ist nur 1 Mal im Jahr erzeugbar.
Also MUSS der Bürgerhaushalt bzw. eine Bürgerbeteiligung auf einen einzigen Termin heruntergebrochen, ja: abgewürgt werden.

Es ist ja immer Wahlkampf.
Da passt es doch sich als PolitikerIn nur 1 Woche vorher mal Gedanken zu machen, die dem Pöbel gefallen könnten.
So ließe sich dauerhafte politische Arbeit toll in nur 1 Woche simulieren.
Das Gefühl des Gehörtwerdens ist entscheidend für das Wahlvolk.
Dazu reicht 1 Woche, wie bei jeder Wahl auch.

WahlbürgerInnen dürfen uns PolitikerInnen nicht die Butter vom Brot nehmen.
Direkte Demokratie soll hier ja nicht gehuldigt werden, sonst könnten die BürgerInnen auf dumme Gedanken kommen.
Also sollen die Bürger 1 Jahr lang das Gefühl haben ihre Nöte bald ablassen zu können.
Diesen Ablasshandel konzentrieren wir auf 1 Woche und zack feddich: Ruhe den Rest des Jahres! :D
Wir Politicians servieren kurz vorher unsere angesammelten Ideen und können so des Bürgers Wut und Lieb zielgerichtet auf uns lenken.

Ein Stichtag reicht.
So filtert man also unbequeme Themen raus und verkauft den Bürger für dumm.
Bürger haben keine politische Kompetenz.
So hölfe man den Bürgern beim richtigen Denken und Handeln - in unserem Sinne.
Denn wir sind das Volk! Und das Volk muss das akzeptieren ;)

War da sonst noch was?
Ach, schreiben Sie uns an diesem einen Bürger-Termin, das muss reichen!
Bis dahin dann.

c: