Wie sieht der typische Bürgerhaushalt in Deutschland aus?

Der typische Bürgerhaushalt in Deutschland ist konsultativ: Bürger machen Vorschläge und geben Hinweise. Mit ihrer lokalen Expertise und ihren Priorisierungen bereichern sie die fachliche Diskussion um die Haushaltsplanung. Die Verwaltung berücksichtigt die Vorschläge und Hinweise bei der Aufstellung des Haushalts. Der Gemeinderat entscheidet über die Vorschläge und begründet, welche Vorschläge umgesetzt werden können und welche nicht.

So sieht ein typischer Bürgerhaushalt in Deutschland aus:

Der Bürgerhaushalt in Deutschland ist ein indirekt-demokratisches Instrument; die Bürger entscheiden nicht, sondern beraten.

Natürlich gibt es nicht den einen deutschen Bürgerhaushalt. Es gibt viele Modelle. Bei den meisten Bürgerhaushalten steht der gesamte Haushalt zur Diskussion, bei anderen geht es um bestimmte Haushaltsbereiche. Viele Kommunen fragen „Wofür sollen wir das Geld ausgeben?“ , andere fragen „Wie können wir Geld einsparen oder neue Einnahmen erzielen?“.

Für mehr Informationen siehe Themenbereich "Modelle und Verfahren"

 

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