Im Fokus: Kolumbien

Der Bürgerhaushalt bzw. participatory budgeting-Projekte sind Instrumente partizipativer Demokratie - und leben vom Austausch. Auf dieser Seite soll dieser Austausch gebündelt werden: Unsere Redaktion fasst hier regelmäßig Artikel, Meldungen, Interviews, Expertentexte und Online-Seminare unter einem Schwerpunkt zusammen.

Bei diesem Schwerpunktthema schauen wir uns privat organisierte Projekte in Kolumbien an, die mithilfe von Bürgerbudgets mehr Gleichberechtigung und größere Chancengleichheit erreichen wollen, gerade für die ärmere und benachteiligte Bevölkerung. Die Hauptherausforderung, v.a. was finanzielle Unterstützung durch den Staat angeht: die weitverbreitete Korruption.

Interview mit Antonio Caicedo: Über die Chancen von Bürgerbudgets und das Problem der Korruption

Gastbeitrag |  Internationales |  Redaktion |  01.03.2021
Drei Frauen und ein Mann in einem kleinen Kräutergarten mit traditionellen Heilkräutern im Armenviertel Bajamar, Buenaventura, Valle del Cauca, Kolumbien @ picture alliance / imageBROKER | Florian Kopp

Viele Menschen und Familien fliehen schon seit vielen Jahren aus der Pazifikregion. Entweder sind es klimatische Bedingungen, die das Leben erschweren, oder es sind Rebellengruppen, die die Menschen von dort vertreiben.

Selbst ist die kolumbianische Frau

Bericht |  Internationales |  Redaktion |  21.01.2021
Frauen bei einer Veranstaltung der Fundación al rescate del Pacífico in Rozo, Valle Del Cauca, Kolumbien.

Eine Frau in Kolumbien hat es im Alltag oft nicht leicht. Noch immer fehlt dem Land eine grundlegende Veränderung der gesellschaftlichen Normen und der patriarchalischen Kultur. Einen einfachen Zugang zu Bürgerhaushalten gibt es zum Beispiel nicht.

Interview mit Licenia Pinillo, Gründerin von „Fundación al rescate del Pacífico“

Bericht |  Internationales |  Redaktion |  21.01.2021
Das Logo der Fundación al rescate del Pacífico

Teilnahme an Bürgerhaushalten ist in Kolumbien für viele Bürger*innen sehr schwierig, weil sie nicht die erforderlichen Kriterien erfüllen - das gilt auch und insbesondere für Frauen.

Medellín - eine Stadt bricht mit Vorurteilen

Meldung |  Redaktion |  14.01.2021
Ein Blick über die Dächer der "Kommune 13" in Medellín @ picture alliance/AA, Gustavo Adolfo Delvasto Daza

Die zweitgrößte Stadt Kolumbiens, Medellín, befindet sich stetig im Wandel. Einst bekannt für die hohe Kriminalitätsrate und den Drogenhandel, hat sie in den vergangenen Jahren visionäre Entwicklungen angenommen - auf die auch die Beteiligung der Bürger*innen einen großen Einfluss hat.

Medellín – eine Stadt bricht mit Vorurteilen und entscheidet visionär

Meldung |  Redaktion |  02.02.2021
Ein Mädchen an einem Laptop, © picture-alliance / empics / Peter Byrne

Ab Mitte Januar 2021 konnten die Bürger der Stadt zwischen Projekten im Bereich Gesundheit, Bildung, Soziales, Recht, wirtschaftliche Wiederbelebung und Nahrungsmittelunterstützung wählen. Nun steht die Entscheidung fest: Medellín setzt auf die Bildung.