Worms beendet Projekt "Haushalt im Dialog"

Worms beendet Projekt "Haushalt im Dialog"

Meldung |  Bürgerhaushalte in der Diskussion |  Redaktion |  24.07.2015
Worms beendet Projekt "Haushalt im Dialog"

Der Stadtrat in Worms hat sich gegen eine erneute Umsetzung des Projektes „Haushalt im Dialog“ entschieden. Grund dafür seinen offenbar zu geringe Beteiligungszahlen sowie sich stetig wiederholende Bürgervorschläge, berichtet die Wormser Zeitung. Mit Bürgerbeteiligung aufhören wolle die Stadt allerdings nicht, so Oberbürgermeister Michael Kissel gegenüber der Wormser Zeitung.

Die unbefriedigende Resonanz des Bürgerhaushalts sei darauf zurückzuführen, dass nur wenige Vorschläge letztlich umgesetzt wurden, heißt es im Artikel weiter. Es hätten „Erfolgserlebnisse“ gefehlt, vermutet die Stadtverwaltung in der Wormser Zeitung. Nun wird über projektbezogene Formen der Beteiligung nachgedacht. Ein gutes Beispiel hierfür sei das Projekt „Grüne Schiene“, bei dem es darum geht, brachliegende Bahnareale neu zu gestalten und Stadtviertel aufzuwerten. Hier wurden die Bürgerinnen und Bürger auf Vor-Or-Veranstaltungen in den Prozess mit einbezogen. Bevor es neue Formen der Bürgerbeteiligung in Worms gibt, soll zunächst ein „Leitbild für Bürgerbeteiligung“ erarbeitet werden. Das Büro des Oberbürgermeisters erarbeitet nun ein solches Leitbild.

Der erste Bürgerhaushalt in Worms wurde 2011 umgesetzt. Durch die nach eigener Einschätzung spärliche Beteiligung wird der Bürgerhaushalt zukünftig auf ein reines Informationsangebot reduziert, so eine Meldung auf der Internetseite der Stadt Worms.

 

Mehr Informationen:

Artikel der Wormser Zeitung zum Bürgerhaushalt der Stadt (19.06.2015)

Informationen zum Projekt "Grüne Schiene" in Worms.

 

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