Bürgerbeteiligung muss auch ohne finanzielle Auswirkungen von Vorschlägen möglich sein

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Pro-Argument | Gast | 04.03.2014

Warum sollte man die Beteiligung von Bürgern auf Vorschläge beschränken, die finanzielle Auswirkungen haben, also den Haushalt betreffen? Gerade solche Vorschläge ohne finanzielle Auswirkungen oder Vorschläge, die zu Einsparungen führen, sollten doch von besonderem Interesse sein.

Zudem haben viele Vorschläge selbst mit finanziellen Auswirkungen faktisch doch weder in der Phase der Haushaltsplanung noch der Haushaltsausführung Auswirkungen. Bei wie vielen Vorschlägen ändert sich denn tatsächlich ein Haushaltsansatz oder die Zweckbestimmung? Insofern kann man schlecht von Bürger HAUSHALT sprechen.

Im Ergebnis sind die Ideen der Bürger von Interesse. Die Argument hierfür sind die gleichen wie die für einen Bürgerhaushalt: Einfluss des Bürgers, Wissensmehrung bei der Verwaltung, Bindung des Bürgers an seine Verwaltung, seine Politiker, seine Stadt...

Ein allgemeines Ideenmanagement würde ein Mehr bedeuten im Vergleich zu einem Bürgerhaushalt und eine präzisere Bezeichnung des Verfahrens.